Die Experimentalkultur in einer Seifenblase : das epistemische Potenzial in Chardins Malerei

Wie kann Malerei Wissen vermitteln oder gar generieren? Diese Frage untersucht Anita Hosseini in ihrer Studie zum 18. Jahrhundert ausgehend von Jean-Siméon Chardins Gemälde 'Die Seifenblasen'. Durch die Zusammenführung von Experimentalkultur, Bildgenese und Bildrezeption zeigt Hosseini,...

Ausführliche Beschreibung

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Bibliographische Detailangaben
VerfasserIn: Hosseini, Anita (VerfasserIn)
Körperschaft: Wilhelm Fink GmbH & Co. Verlags-KG (Verlag)
Dokumenttyp: Hochschulschrift Buch
Sprache:German
Veröffentlicht: Paderborn : Wilhelm Fink , [2017]
Schlagwörter:
Online Zugang:Inhaltstext
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsbeschreibung
Bibliogr. Hinweis:Erscheint auch als: Die Experimentalkultur in einer Seifenblase
Rezensiert in: [Rezension von: Anita Hosseini, Die Experimentalkultur in einer Seifenblase. Das epistemische Potenzial in Chardins Malerei]
Verantwortlich:Anita Hosseini
Beschreibung
Zusammenfassung:Wie kann Malerei Wissen vermitteln oder gar generieren? Diese Frage untersucht Anita Hosseini in ihrer Studie zum 18. Jahrhundert ausgehend von Jean-Siméon Chardins Gemälde 'Die Seifenblasen'. Durch die Zusammenführung von Experimentalkultur, Bildgenese und Bildrezeption zeigt Hosseini, wie aus der Seifenblase als Symbol der Vanitas zugleich auch ein Sinnbild der Veritas wird. Nicht nur durch das Sujet, sondern auch durch die Darstellungstechnik veranschaulichen Chardins Bildwelten die Diskurse ihrer Entstehungszeit. Die Malerei gibt Aufschluss über das Licht Newtons und die damaligen Wahrnehmungstheorien. Mit 'Augen wie Prismen' (Renou) zergliedert Chardin die sichtbare Welt in Luft und Licht, die er zur Darstellung bringt. Aus der malerischen Ästhetik geht eine Wahrnehmungsästhetik hervor, die diese Malerei in der Rezeption selbst zu einem Feld des Experiments macht
Beschreibung:357 Seiten Illustrationen 23 x 16 cm
ISBN:3770560825
9783770560820