Rembrandts Rauheit : eine phänomenologische Untersuchung
Die Rembrandt kennzeichnende Materialität des Farbauftrags wird in der Ausdeutung des Bildsujets gern übersehen bzw. als Indiz von Unvollendetheit gewertet. Die visuelle Kraft seiner rauen Malerei ist jedoch, wie Nicola Suthor im Einzelnen zeigt, äusserst subtil und kreiert eine vielschichtige, s...
Gespeichert in:
| VerfasserIn: | |
|---|---|
| Dokumenttyp: | Buch |
| Sprache: | German |
| Veröffentlicht: |
Paderborn
: Fink
, 2014
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| Schlagwörter: | |
| Online Zugang: | Inhaltstext Inhaltsverzeichnis |
| Bibliogr. Hinweis: | Rezensiert in:
[Rezension von: Nicola Suthor, Rembrandts Rauheit. Eine phänomenologische Untersuchung - Jürgen Müller, Der sokratische Künstler. Studien zu Rembrandts Nachtwache] |
| Verantwortlich: | Nicola Suthor |
| Zusammenfassung: | Die Rembrandt kennzeichnende Materialität des Farbauftrags wird in der Ausdeutung des Bildsujets gern übersehen bzw. als Indiz von Unvollendetheit gewertet. Die visuelle Kraft seiner rauen Malerei ist jedoch, wie Nicola Suthor im Einzelnen zeigt, äusserst subtil und kreiert eine vielschichtige, sinnbildende Textur, die einen Subtext eröffnet und Ausdruckstiefe herstellt. Die stets gelobte Beseeltheit des Dargestellten ist von der Rauheit der Darstellung nicht zu trennen. Edmund Husserls Differenzierung des Bildes in drei Aspekte und Maurice Merleau-Pontys Begriffe des indirekten Sprechens und des Fleischs dienen als Instrumentarium, die Wirkungsweisen insbesondere; verschmierter Passagen präziser zu analysieren. Auch Rembrandts Helldunkel, die Sichtbarkeit des Malgrunds und die Setzung der Farbe Rot als Farbblock weisen intentionale Strukturen auf, die an der phänomenalen Wucht des jeweiligen Bilds entscheidend mitwirken |
|---|---|
| Beschreibung: | Literaturverz. S. [193] - 200 |
| Beschreibung: | 220 S. Ill. |
| ISBN: | 3770557395 9783770557394 |


