Der umkämpfte Krieg : das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig : Entstehung und Streit

»Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig war ein mutiger und historisch beispielloser Versuch, die Geschichte dieses Krieges tatsächlich aus globaler Perspektive darzustellen und die polnische Perspektive damit zu verbinden. Dieses Museum wurde von den polnischen Konservativen in seiner ursprü...

Ausführliche Beschreibung

Gespeichert in:
Bibliographische Detailangaben
VerfasserIn: Machcewicz, Paweł (VerfasserIn)
Körperschaft: Otto Harrassowitz GmbH & Co. KG (Verlag)
Mitwirkende: Loew, Peter Oliver (ÜbersetzerIn, ÜbersetzerIn)
Dokumenttyp: Buch
Sprache:German
Polish
Veröffentlicht: Wiesbaden : Harrassowitz Verlag , 2018
Schriftenreihe:Polnische Profile Band 5
Schlagwörter:
Online Zugang:Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
Cover
Bibliogr. Hinweis:Erscheint auch als: Der umkämpfte Krieg
Rezensiert in: [Rezension von: Paweł Machcewicz, Der umkämpfte Krieg. Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig. Entstehung und Streit]
Verantwortlich:Paweł Machcewicz ; aus dem Polnischen übersetzt von Peter Oliver Loew
Beschreibung
Zusammenfassung:»Das Museum des Zweiten Weltkriegs in Danzig war ein mutiger und historisch beispielloser Versuch, die Geschichte dieses Krieges tatsächlich aus globaler Perspektive darzustellen und die polnische Perspektive damit zu verbinden. Dieses Museum wurde von den polnischen Konservativen in seiner ursprünglichen Form zerstört, da es im Widerspruch zu ihrer nationalistischen Geschichtsdeutung steht. Paweł Machcewicz, Direktor und intellektueller Kopf dieses Unternehmens, wurde auf Weisung der polnischen Regierung entlassen. Er zeigt in sei­nem Buch eindrücklich, wie schwierig es ist, eine gemeinsame Sprache zu finden, um den Zweiten Weltkrieg zu beschreiben, und welchen Widerständen er sich gegenüber sah. Dieses Buch deckt die Gräben auf, die nicht nur in Polen zwischen nationaler und universaler Erinnerungskultur bestehen.« Ulrich Herbert »Die Art und Weise, wie die kommenden Generationen von Polen sich selbst, die Demokratie und Europa sehen werden, hängt zumindest zu einem gewissen Grad davon ab, ob sie einen Zugang zur komplizierten Geschichte ihres Landes während des Zweiten Weltkriegs haben werden. Das erste vom Museum aufgegriffene Thema, der Zusammenbruch der Demokratie, könnte nicht dringender sein als heute. Die Präsentation des Krieges als weltumspannende Tragödie könnte nicht lehrreicher sein. Die Beseitigung des Museums ist ein Schlag gegen das glo­bale Kulturerbe.« Timothy Snyder.
Beschreibung:Literaturverzeichnis: Seite 249-250
Beschreibung:XI, 252 Seiten Illustrationen (farbig) 20 cm
ISBN:9783447110358
344711035X